Helgoländer Börteboot
Schiffe
Der Fischkutter "Arngast“ ist in der Europäischen Union als Fischereifahrzeug für die Stellnetz- und Reusenfischerei im Fahrtgebiet der Seeschifffahrtsstraße Zone-2 zugelassen. Mit seinen acht Meter Länge und drei Meter Breite ist es mit einem 43 PS Perkins-Dieselmotor ausgestattet, damit kommt es auf ca. sechs Knoten Geschwindigkeit (ca. 11 km/h). Der Tiefgang des mit einem Eisenkiel ausgestatteten Kutter ist ca. 0,40 Meter, das Gewicht beträgt 3,6 Tonnen. Seine Geschichte begann als unsinkbares Rettungsboot in den 70er Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff, das im Atlantik und im Pazifischen Ozean unterwegs gewesen war. Später wurde es dann nach der Außerdienststellung des Ozeanliners von Helgoländer Fischern in den Gewässern um Helgoland zum Hummerfischen und als (GFK) Börteboot zum Fahrgasttransport eingesetzt. Als clubeigenes Ausbildungsboot wurde der Kutter in den 90er-Jahren von Hooksieler Gewerbetreibenden, wie der "Segelschule Nordsee" und dem "Chartercenter Nordsee" in Hooksiel ab 2006 zusätzlich zum Einsatz als Ausbildungskutter, auch als Bootstaxi im Pendeldienst auf dem Hooksmeer eingesetzt. Nun wird es im Bereich des Seefischereigesetzes als Fischereifahrzeug sowie zusätzlich für Ausbildungsfahrten auf dem Jadebusen von einem der letzten Wilhelmshavener Fischereibetriebe eingesetzt. |
Der Fischkutter "Arngast“ ist in der Europäischen Union als Fischereifahrzeug für die Stellnetz- und Reusenfischerei im Fahrtgebiet der Seeschifffahrtsstraße Zone-2 zugelassen.